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Angelika Lerche
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News
Vor knapp zehn Jahren, rechtzeitig zur British Open in St. Andrews 2000, öffnete einer der spektakulärsten neuen Links Courses der Welt seine Abschläge. Einer der ersten, die das neue Juwel an der schottischen Ostküste schon vor der offiziellen Eröffnung spielten, war übrigens Tiger Woods, der wenige Tage später „The Open“ zum ersten Mal gewann. Der amerikanische Superstar war von den 18 Löchern an der zerklüfteten Nordseeküste ebenso begeistert wie die vielen Golfer aus aller Welt, die in den vergangenen zehn Jahren das Vergnügen hatten, diesen Platz zu spielen.

Der Küstenstreifen nahe des kleinen, etwa 12 km von St. Andrews entfernten Ortes Kingsbarns, ist für einen klassischen Links Course wie geschaffen. Schon seit 1793 wurde zwischen den hügeligen Sanddünen in Kingsbarns Golf gespielt. Doch im Laufe der Jahre verschwand der Platz. Der Amerikaner Mark Parsinen erkannte sofort das Potenzial dieses einmaligen Geländes mit dem ins Meer fließenden „Cambo Burn“ (Bach).

Zusammen mit dem amerikanischen Star-Architekten Kyle Philipps entwarf er 18 Löcher, alle mit Ausblick aufs Meer. Den beiden gelang noch mehr: Kein Loch gleicht dem nächsten, ständig wechseln Herausforderung und oft auch die Spielrichtung, so dass man selbst an windigen Tagen nicht immer gegen eine manchmal steife Brise ankämpfen muss.

Kaum war der Platz eröffnet, wurde er von allen Fachleuten in den höchsten Tönen gelobt. Der Peugeot Golf Guide, der „Michelin-Führer für Golfer“, gab ihm sofort die Höchstnote von 19 Punkten – und machte ihn damit zum besten Platz in dem mit fantastischen Links Courses gesegneten Küstenstreifen im  „Kingdom of Fife”, zu dem auch St. Andrews gehört. Auf Anhieb schaffte der Platz in allen Umfragen den Sprung unter die Top 100 der Welt, mittlerweile rangiert er in allen Rankings unter den Top 50 – und das obwohl Kingsbarns Golf Links im traditionsbewussten Golf noch als Jungspund gelten dürfte.

Millionen Fernsehzuschauer kennen Kingsbarns Golf Links. Denn jedes Jahr ist der Platz einer der Austragungsorte der „Dunhill Links Championship“, einem Turnier der europäischen Tour.

In diesem Jahr hat der Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews (R&A), der Veranstalter der British Open, zum 150. Jubiläum des ältesten Golfturniers der Welt dem Kingsbarns Golf Links eine weitere hohe Ehre zugedacht. Erstmals ist der Platz einer der Gastgeber des so genannten Local Final Qualifying (LFQ), also die letzte Gelegenheit, einen Platz im Feld von „The Open“ (15. bis 18. Juli) zu ergattern. Diese letzten Qualifikationsturniere finden in diesem Jahr am 29. Juni statt.

Kingsbarns Golf Links ist kein exklusiver Privatplatz, sondern ein so genannter „Pay and Play Course“, also ein Platz, der gegen die Zahlung der Greenfee jedermann offen steht.  Der Platz wird jedes Jahr im Winter geschlossen, um Fairways und Grüns für die Saison zu schonen. Er wird 2010 in einem besonders guten Zustand sein, wenn die neue Saison am 1. April beginnt und am 31. Oktober endet. 

Ausserdem gibt es jetzt ein einmaliges Angebot. Wer innerhalb von sieben Tagen den Platz ein zweites Mal spielen möchte, zahlt für die zweite Runde nur die Hälfte. Vom 1. April bis 31. Mai kostet die Greenfee UKL 145 pro Person, vom 1. Juni bis 31. Oktober UKL 165.

Buchungen unter: www.kingsbarns.com

Tel. + 44 1334 460860, Fax: + 44 1334 460877

 

 

geschrieben am 19.02.2010 um 13:39 Uhr.