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Marokko
Marrakesch/ClubMed_LeRiadErbaut zwischen roten Befestigungsmauern und im Schatten tausendjähriger Palmenhaine, am Fuße der verschneiten Gipfel des hohen Atlas, grandios, üppig und fernab vom Üblichen, mit prächtigen Palästen, Moscheen und Gärten. Marrakesch ist eine Stadt der Magie.
  

Djemaa_el_Fna

Mohammed heißt er und trägt wie alle Männer seines Metiers einen eleganten weißen Kaftan, safrangelbe Babouches (Pantoffeln) und einen weinroten Fes. Er ist einer der offiziellen Guides von Marrakesch und führt uns durch das Gewimmel der Souks, durch die fremdartige Exotik der berberiden, orientaliden und negroiden Mischbevölkerung, deren unterschiedliche Kultur durchdrungen ist vom Islam und geprägt vom Kolonialismus. Am intensivsten zu spüren auf dem Djemaa el-Fna.

Früher war der Platz die Hinrichtungsstätte Marrakeschs, hier wurden die Schädel der Geköpften eingepökelt und monatelang zur Schau gestellt. Heute ist die fünf Hektar große Freifläche zwischen Koutoubia-Moschee, Medina und Königspalast der lebendigste Ort des Landes. Tote Köpfe gibt es nur noch von Schafen, angeboten als Leckerbissen an den unzähligen Imbissständen in den Abendstunden. Sie können sie getrost ihrem einheimischen Tischnachbarn überlassen und sich unbedenklich an Kebab, Tajine und Couscous erfreuen. Denn Hunger und Appetit stellen sich garantiert ein, nach Stunden langem Stöbern in den engen Gassen des Souks, wo Araber, Berber, Nomaden und Bergbewohner ihre Waren anbieten.

Schlangenbeschwoerer

Schwer ist es, sich dem Sog des Prüfens, Wählens und Feilschens zu entziehen, diesem Labyrinth zu entkommen, ohne Souvenirs zu kaufen. Das Gedränge, der Lärm, die fordernden Rufe und Blicke der Verkäufer, der Bettler und der Gaukler können ganz schön lästig sein. Wasserverkäufer, deren Dienste nicht mehr gefragt sind, posieren in bizarrer Kostümierung für Fotos, wollen dafür Geld. Genauso wie die Schlangenbeschwörer, die mit schrillen Flöten Kobras aus Körben locken, denen sie längst den Giftzahn gezogen haben. Affenbändiger, Henna-Malerinnen oder gar Männer, die im Frauenkostüm Bauchtänze vollführen, tummeln sich auf dem Platz. Nicht alles zeugt von Können oder Tradition, nicht alles versprüht Spiritualität. Das einzige was zählt ist Bakschisch. Um sich die allzu aufdringlichen Anbieter vom Leib zu halten, hilft es oft nur, sich als Einheimischer auszugeben: „Ana Marrakshi, mon ami“ – als Umschreibung für „Ich wohne hier, lass mich in Ruhe“.

Doch alles in allem ist die Anziehungskraft des Djemaa el-Fna ungebrochen. Auch die berberischen Bauern kommen von weit her, um Abwechslung von ihrem mühevollen Alltag zu finden. Besonders die Erzähler erfreuen sich ihres Zulaufs – schließlich können in Marokko zwei von drei Frauen und fast die Hälfte der Männer weder lesen noch schreiben. So hängen sie wie hypnotisiert an den Lippen der Märchenonkel, als wären deren Sätze ein Orakelspruch. Sie schlagen sogar uns ungläubige Touristen, die wir kein Wort verstehen, in ihren Bann.

Djemaa_ el_FnaUnbestritten strahlt der Ort eine gewisse Mystik aus, wenn güldene Sonnenstrahlen durch staubige Schilfmatten fallen, unter denen sich Orangen, hoch auftürmen, bunte Gewürze, Gemüse und geröstete Samenkörner. Wo Wahrsager sitzen, Schreiber mit ihren schwarzen Regenschirmen, Medizinverkäufer und Heilkundige. Alle bieten tagein, tagaus ein geradezu fantastisch anmutendes Schauspiel, begleitet von den schweren Trommeln der Musikgruppen, die den schwarzen, unwiderstehlichen Rhythmus Afrikas über den Platz verbreiten, der voller Leben und bunter Abenteuer ist.

Kein Wunder haben reiche Europäer wie die Rothschilds und der letzte Krupp hier ihr Winterrefugium geschaffen. Winston Churchill, der im Hotel Mamounia so gerne Aquarelle malend die Weltpolitik zu vergessen suchte, bezeichnete Marrakesch als „schönste Stadt der Welt“. Prominente wie Mick Jagger, Madonna und Isabelle Adjani haben ein Haus hier. Prad Pitt und Michael Douglas lassen gerade etwas Passendes suchen. Und wo Stars sind, wird natürlich auch gefeiert. In ultraschicken Clubs wie dem „Pacha Marrakech“, dem „Nikki Beach Club“, der „Puro Desert Lounge“ oder zwischen dem 14. und 22. November beim bedeutendsten Filmfestival Afrikas.

Diesen Trubel genießt man natürlich nur mit der Gewissheit, sich anschließend mit einem kühlen Drink in der Hand – wenn schon nicht am eigenen - am Hotelpool niederzulassen und nachts komfortabel und ruhig zu schlafen. Und wo könnte man das besser als im Club Med-Resort  „La Medina“, einer Oase direkt am Djemaa el-Fna. Gebaut im maurischen Stil mit Zimmern, die sich zu einem Innenhof öffnen, mit Sonnenterrassen und Springbrunnen im üppigen Garten, bleibt das quirlige Leben der Altstadt draußen. Beobachten kann man es bequem von der Dachterrasse, was besonders am Abend schön ist, wenn der Spektakel auf dem Gauklerplatz seinen Höhepunkt erreicht.

ClubMed_LaPalmeraie

Und natürlich bietet Club Med – Gründer der Cluburlaube – seinen Gästen  Savoir-vivre, unbeschwerten Lebensgenuss ohne Grenzen. Dazu gehört ein breites Angebot an Sport und Unterhaltung, obendrein eine sehr gute Küche, alles im „all inclusive“-Verfahren, was sogar Getränke an der Bar und Snacks beinhaltet. Wählen kann man zwischen drei Restaurants, zwei davon befinden sich allerdings im Club Med-Resorts „La Palmeraie“ außerhalb der Stadt. Dessen komplette Einrichtungen, die aufgrund des größeren Platzangebotes umfangreicher sind, stehen den Le Medina-Gästen uneingeschränkt zur Verfügung. Selbstverständlich gibt es einen regelmäßigen Pendelverkehr zwischen beiden Resorts, der nur ein paar Minuten dauert.

 

ClubMed_LoungeDirekt neben dem Club Med  „Palmeraie“ liegt der Club Med „Le Riad“ inmitten des ältesten Palmengartens von Marokko. Zusammen bilden sie eine Anlage wie aus einem orientalischen Märchen. Kuppeln und Türme erheben sich in den weiten klaren Himmel, Wasserfontänen plätschern beruhigend in azurblauen Becken, Gänge und Arkaden, Pools und Räume erscheinen kunstvoll ineinander verwoben, Treppen führen zu Wohnungen mit intimen Dachterrassen, wer ebenerdig wohnt, kommt in den Genuss eines eigenen kleinen Gartens. Zumindest im Le Riad, das über sechzig großzügige Suiten verfügt. Sie garantieren Ruhe und Entspannung ebenso wie diverse Salons mit offenem Kamin, die Lounge, die Piano-Bar, die Bibliothek, und vor allem das 1300 Quadratmeter große Spa "Cinq Mondes“. Sportlichen Aktivitäten finden auf den Tennisplätzen statt, im Fitnesscenter, beim Reiten, Bogenschießen, Basektball, bei Mountainbike-Touren, auf dem clubeigenen 9-Loch-Kurzplatz, etc. pp. Das Angebot ist genauso wie die Ausrüstung bereits im Aufenthaltspreis inbegriffen.

ClubMed KurzplatzInteressant für Golfspieler: Unter Anleitung qualifizierter Golflehrer können in kostenfreien Gruppenkursen schnelle Lernerfolge erzielt werden, das gilt auch für Kinder ab 8 Jahren. Wer mehr will, belegt gegen Aufpreis einen Intensivkurs. Außerdem kann man seit Sommer 2008 bereits bei der Buchung zusätzliche Greenfee-Packages kaufen (auch Golfaspiranten mit PE). Dies ermöglicht außer dem unbegrenzten Golfen auf dem clubeigenen 9-Loch-Kurzplatz, eine bestimmte Anzahl von Greenfees auf Golfplätzen der Umgebung zum Vorzugspreis.

Der nächstgelegene wäre der flache Kurs des Palmeraie Golf Clubs, der von Meisterarchitekt Robert Trent Jones mitten in die 13.000 Hektar große Dattelpalmen-Oase von Marrakesch integriert wurde. Wenn dann der Ball in einem der sieben Seen oder den unzähligen Bunkern verschwindet, hilft der Blick zum Himmel, wo sich am Horizont die schneebedeckten Viertausender-Gipfeln des Hohen Atlas zeigen. Bei so viel majestätischer Schönheit spielt der Score nur noch eine untergeordnete Rolle.

GC_Palmeraie

 

GC_AmelkisFrische Datteln übrigens, die Caddies von den Palmen schütteln, sind eine willkommene Erfrischung beim Golfspiel. Ein kleiner Energie-Snack, der gerade auf den dreimal 9 Löchern vom Amelkis Golfclub die Nerven stärkt, die im Inland-Links Charakter mit teilweise sehr welligen Fairways, Erdwällen, Wasserhindernissen und gut verteidigten Grüns den technisch versierten Spieler fordern. Die ganze Schönheit des Platzes im Blick, hat man von der Terrasse des erhöhten Clubhauses.


Dann gibt es noch als ältesten Club, den Royal Golf Marrakesch. Der frühere Privatplatz von König Hassan II., der wie kein anderer das Golfspiel in Marokko gefördert hat, ist inzwischen offen für jedermann. Wahrhaft königlich erscheint der hohe, alte Baumbestand, der jede Spielbahn einrahmt.  Palmen, Zypressen und Orangenbäume standen hier schon Spalier, als Churchill und Eisenhower gemeinsam mit seiner Majestät einlochten. Leider scheint auch unser Trolley aus dieser Zeit zu stammen. Mit zwei verschiedenen Rädern, geflickt mit buntem Kabel und Fahrradkette, sieht er nicht gerade Vertrauen erweckend aus. Doch der Caddie grinst nur: „Inschallah“ – so Gott will, wird er nochmals für eine Runde halten.

GC_Royal_Marrakesch
 
 

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