Südafrika bietet einige der schönsten Golfplätze der Welt – wilde Tiere inklusive. Auch deutsche Top-Unternehmer wissen das: Hasso Plattner, Chef der Software-Schmiede SAP, hat mit Fancourt ein Paradies für Golfer geschaffen. Ebenfalls zu den Top-Anlagen gehören der Arabella Golfcourse, der Pezula Golf Club und die Plätze der südafrikanischen Golferlegende Gary Player.
Lohnt es sich wirklich, „Fore“ zu schreien, um den ungebetenen Besucher auf der Spielbahn vor dem heranfliegenden Ball zu warnen? Zum einen hätte er sicher Verständnisprobleme, auch könnte er wütend reagieren, angesichts der nötigen Lautstärke. Und außerdem: Ob ein Elefant wirklich ernsthaft von einem Golfball verletzt wird?
Solche Fragen stellt sich, wer am „Sabi River“, „Merensky“ oder „Leopard Creek“ zum Abschlag antritt, den Golfplätzen in der Nähe des Krüger Nationalparks in Südafrika. Elefanten, Nashörner und Leoparden sind immer wieder unterwegs auf den Spielbahnen, die Begleitung von einheimischen Caddies ist deshalb ein Muss: Sie wissen genau, wie sich die Tiere verhalten und wann man – statt den Ball zu spielen – besser den Rückzug antreten sollte.
Deutschlands Golfer schätzten Südafrika schon bevor es zum Mode-Urlaubsgebiet wurde. Sie lockt nicht nur das Naturparadies, sondern vor allem die phantastischen Plätze mit ihren herrlichen Grüns. Inzwischen gibt es rund 500 professionell angelegte Golfplätze, 100 davon gehören nach Meinung von Golfexperten zu den schönsten „Spielwiesen“ der Welt - schönes Wetter immer inklusive.

Gerade wenn in Deutschland im Winter die Grüns unter Wasser oder Schnee versinken, blüht der afrikanische Sommer. Bequem fliegt man abends los und sitzt bereits am nächsten Morgen ausgeruht auf einer sonnigen Frühstücksterrasse – und alles ohne die geringste Spur von einem Jetlag. Zum Wohlfühlen der Besucher tragen auch die günstigen Nebenkosten und Greenfees bei.
Ein Name, auf den Besucher in Südafrika immer wieder treffen, ist Gary Player. Der „Schwarze Ritter“ ist einer der erfolgreichsten Golf-Profis aller Zeiten, 1985 wechselte er in die Senior-Tour. Seitdem entwirft sein Unternehmen Golf-Plätze, berät Platzbetreiber und hat an vier Plätzen in der Welt eine Golf-Schule.

Und so findet im Gary Player Country Club in Sun City jährlich im Dezember die Nedbank Challenge statt, das wohl höchst dotierte Turnier im Golfsport. Über 4 Millionen Dollar gibt es zu gewinnen, von denen der erste Sieger allein 1,2 Millionen Dollar erhält.

Auch der Lost City Golf Course gilt als Meisterleistung Players: Ein Kurs im Wüstendesign mit Wasserhindernissen. In einem davon, ausgerechnet beim 13. Loch, hausen vierzig Krokodile und sorgen für den nötigen Schauer. Ins Staunen kommt man auch beim Anblick des Lost Palace Hotels, das wie ein indischer Palast zwischen einem künstlich angelegten tropischen Regenwald und einer Lagune mit schneeweißem Strand liegt.

Malerisch schön ist die Region am Western Cape mit der abwechslungsreichen „Garden Route“, unzähligen Weingütern, einer Küste mit herrlichen Stränden und den schönsten Golfkursen des schwarzen Kontinents. Allen voran die vier 18-Loch Plätze des Fancourt Hotel and Country Club Estate. SAP-Chef Hasso Plattner und Ehefrau Sabine haben mit Hilfe von Gary Player ein wahres Paradies für Golfer geschaffen.
Der „Montagu Course“ gilt als einer der besten Plätze im ganzen Land und gleicht einem botanischen Garten. „Outeniqua“ hat seinen Namen von der herrlichen Bergkette am Horizont. Ein anspruchsvoller Dünenkurs ist „The Links“, der in vielen Belangen stark seinen schottischen Vorbildern gleicht. Hügelige Greens und Fairways, dazu hüfthohe Roughs, lassen ihn zur echten Bewährungsprobe werden. „Ich glaube, The Links versorgt Golfer mit dem natürlichsten Golf-Gefühl. Und das ist es für mich, worum es beim Golf geht“, sagt Besitzer Plattner.

Von Juni bis Dezember ist die Bucht von Hermanus ein Begriff für Wale-Watching. Inzwischen gilt der Ort als eine der ersten Adressen für Golfer. Der Arabella Golf Course, direkt neben dem luxuriösen The Western Cape Hotel & Spa, wurde schon kurz nach seiner Eröffnung im November 2000 zum besten neuen Golfplatz in Südafrika gewählt. Stararchitekt Peter Matkovich hat die 18 Fairways meisterhaft in ein Naturschutzgebiet integriert. Die stark ondulierten Grüns zählen zu den schnellsten am Kap.

Unbedingt spielen sollte man den Pezula Golfplatz beim Ferienstädtchen Knysna. Loch 14 und 15 liegen am Rand von spektakulären Felsen hoch über dem Indischen Ozean und bieten traumhafte Aussichten.
Weinliebhaber werden sich auf dem Platz von Stellenbosch besonders wohl fühlen: in der zweitältesten Stadt Südafrikas befindet sich das gleichnamige weltbekannte Weingut, etliche Keller laden ein zur Weinprobe. Weitere Top-Plätze sind Erinvale, Steenberg, George, Hermanus River G & C Estate der Royal Cape Golf Club oder der Clovelly Country Club. Hier sollte man immer ein Auge auf seinen Ball haben – die örtliche Affenherde liebt es, die Spielgeräte mitgehen zu lassen.
Golf-Urlaub an der Gardenroute
Wohnen in einer Golfvilla innerhalb des privaten Pezula Golf Clubs in spektakulärer Lage oberhalb von Knysna mit Blick auf den Indischen Ozean und die berühmte Knysna Lagune mit den Outeniqua Bergen im Hintergrund. Übernachtung mit Frühstück im DZ pro Person für 62 Euro. mehr....
Wir kennen alle Hotels und Golfplätze persönlich. Wenn Sie Interesse an einem Reise-Angebot haben, schicken Sie uns Ihre Anfrage an info@golf-reisen.de
South African Tourism, Frankfurt am Main, www.southafrica.net/
Flüge:
South African Airways, www.flysaa.com/ Lufthansa, www.lufthansa.com
Gesundheit: Am West-Kap gibt es keine Malaria, für den Krüger-Nationalpark empfiehlt sich eine Prophylaxe.
Klima:
Der afrikanische Sommer währt von Dezember bis März mit durchschnittlichen Temperaturen von 25 bis 30 Grad. Doch auch im afrikanischen Winter ist es tagsüber angenehm warm, kühl ist es dann nur in den Morgen- und Abendstunden.