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Golfurlaub Europa

 

Deutschland
Sonnenalp/Golfplatz_Oberallgaeu

Raus aus dem Alltag, rauf auf den Berg. Skifahren und Snowboarden im Winter, Wandern, Radfahren, Trekking, Nordic Walking und natürlich Golfen von Mai bis zur Viehscheid im September oder weit in den „Goldenen Oktober“ hinein. Das Allgäu ist ein Paradies für Gipfelstürmer und Naturliebhaber.

 

Jedes Mal, wenn wir bei Kempten die Autobahn verlassen, Waltenhofen und Immenstadt passiert haben, öffnet sich mir das Herz. Dann rücken die Berge zum Greifen nahe und über ihnen spannt sich der weißblaue bayerische Himmel.

Oberallgaeu

Der Zauber der Region, vom Allgäuer Tor bis Oberstdorf, von Oberstaufen bis Bad Hindelang, nimmt mich jedes Mal gefangen. Sich bewegen in sonnigen Höhen, vorbei an klaren Gebirgsbächen, Heustadeln und glücklichen Kühen, verweilen auf mit Blumen übersäten Wiesen, einkehren in gemütliche Gasthäuser und Almen zu einer anständigen Brotzeit und einer Maß Bier, abends erfüllt und zufrieden in ein weiches Bett sinken.

Im Allgäu reicht die Auswahl erstklassiger Unterkünfte vom urigen Bauernhaus über schnuckelige Ferienwohnungen bis zum renommierten 5 Sterne-Resort wie die Sonnenalp mit Rundum-Verwöhn-Programm und eigenen Golfplätzen. 

Hotel_Sonnenalp„Etwas Vergleichbares, gibt es in ganz Deutschland nicht“. Jürgen Janneck, Marketing-Leiter der Sonnenalp ist ganz begeistert, wenn er von „seinem“ Hotel spricht.

Er führt uns durch die Lobby, ein architektonisches Schmuckstück von zwölf Metern Licht durchfluteter Höhe. Sonnenstrahlen fallen durch viel Glas auf gediegenen Schiffsboden und die hellen Farben der Einrichtung. Vor den Fenstern türmen sich die Gipfel der Allgäuer Alpen: das Nebelhorn, die Sonnenköpfe und das Rubihorn. Mit weißen Hauben versehen bis spät ins Frühjahr, bilden sie eine besonders schöne Kulisse. Zu sehen, von fast allen Räumlichkeiten des Hauses und natürlich von den Golfanlagen, vor der Haustür.

Hotel_Sonnenalp

Der Sonnenalp-Platz gehört seit beinahe 30 Jahren zu den schönsten Alpenkursen. Gebaut wurde er auf Initiative von Senior-Chef Karlheinz Fässler, der in den 60er Jahren auf einer Amerikareise den Golfsport kennen- und lieben gelernt hat und seinen Sommergästen noch mehr sportliche Aktivität bieten wollte. Schließlich konnte 1977, nach zähen Verhandlungen mit Verwaltung und Politik, endlich 18 Löcher mit einem großen Pro Am eröffnet werden, bei dem damals Bernhard Langer vor Karlheinz Gögele mit 69 Schlägen siegte.

Golfplatz_Sonnenalp

Der Platz, vom schottischen Architekten Donald Harradine entworfen, ist bis auf wenige Aufstiege, einfach zu gehen. Die Fairways liegen romantisch eingebettet in einer natürlichen Wald- und Moorlandschaft, mit bezaubernden Ausblicken auf Berge, Kirchtürme, Dörfer und Viehweiden. Mit 5745 Metern ist der Kurs nicht besonders lang, die Schwierigkeiten liegen in den eher engen Fairways.

Etwas breiter, sind die 18 Spielbahnen, des im Mai 2004 eröffneten Golfplatzes Oberallgäu. Hier, wie auch beim 9 Loch-Kurzplatz Gundelsberg, zeichnet Kurt Rossknecht für das Layout. Es ist ihm gelungen, in einem bewegten Gelände auf zwei Hochplateaus, eine Anlage von großer Klasse zu schaffen. Wasserhindernisse, Doglegs und Waldschneisen, geben jedem Loch seinen eigenen Charakter.

Golfplatz_Oberallgaeu

Noch mehr golferische Abwechslung, bieten 19 weitere Plätze, schön verteilt zwischen Bodensee und Neuschwanstein, keiner weiter als eine Dreiviertelstunde vom Golfresort Sonnenalp entfernt.

Einige Hotels, einschließlich der Sonnenalp, haben den „Golfpass Allgäu“ entwickelt, der dem Benutzer zwischen 15 und 30 Prozent Greenfee-Ermäßigung bringt, wie zum Beispiel beim Golfclub Oberstdorf. Der südlichste Platz Deutschlands hat zwar nur 9 Löcher, liegt dafür idyllisch, eingerahmt von einem Alpenblumengarten, zwischen Fellhorn und Nebelhorn, mit Panoramen, die man gemütlich auf der Clubhausterrasse genießen kann. Genauso gemütlich und bei ausgezeichnetem Essen, sitzt man im Hanusel Hof vom Golfclub Hellengerst, dessen 18 Spielbahnen von Luis Rainalter und seinen drei Söhnen teilweise selbst geplant und gebaut wurden. Eine Leistung, die sich sehen lassen kann.

GC_Hellengerst

Anspruchsvolles Golf und landschaftliche Schönheit vereinigt auch der Golfclub Oberstaufen-Steibis, der in einem der reizvollsten Hochtäler des Allgäus liegt. In durchschnittlich 950 Metern Höhe und damit am höchsten gelegen in Deutschland, ist der Platz von Waldegg-Wiggensbach. Der höchste Abschlag liegt gar in 1011 Metern und um alle 18 Löcher zu spielen, müssen 300 Höhenmeter überwunden werden, was also nicht weit entfernt ist, von einer echten Bergwanderung.

GC_Oberstaufen-Steibis

Wer sich danach „geschafft“ fühlt, findet Erholung im Wellnessparadies der Sonnenalp, das unter Regie von Michael Fässler entstanden ist, der in vierter Generation das Hotel leitet. Eine Reihe von Auszeichnungen, wie Hotelier des Jahres und viermal Wellness-Hotel des Jahres, bestätigen den besonderen Rang dieses exklusiven Ferienparadieses. Dabei ist das, was hier entstanden ist, die logische Fortsetzung der berühmten Gesundheitslehre, die hier einst Pfarrer Kneipp entwickelt hat und auch die Gründer der Sonnenalp, boten ihren Gästen bereits in den 20er Jahren Moorbäder an. Der neue „Rainbow Spa & Garden“, verteilt auf 33 verschiedene Räumen, weist freilich andere Dimensionen auf: Caracalla, Kaiserwanne, Vitalis-Bad, Softpack, Watsu, Shiatsu, Ayurveda, Thalasso, der Cardio-Raum, ein Gynastikraum für Pilates, Yoga, Spinning, Aerobic oder Autogenes Training, die Beautyfarm, die Praxen für die Ärzte – insgesamt 9000 Kubikmeter umbauter Raum auf 2000 Quadratmetern Fläche. Dabei ist das angrenzende Hallenbad, verbunden mit einem Außenpool, noch nicht mal mit eingerechnet. Auch das 830 Quadratmeter große Freibad und der großzügige Saunabereich zählen nicht dazu. Imponierende Zahlen und Fakten. Sie beschreiben die Größe dieser Oase für Gesundheit und Wohlbefinden, aber nicht ihr besonderes Flair – das ist einzigartig. Wie eben das ganze Resort, da hat Jürgen Janneck schon recht.

Das wird auch bestätigt durch eine hohe Anzahl von Stammgästen, die 80% der Belegung ausmachen. Und sollte in der Sonnenalp mal kein Zimmer frei sein – im Allgäu gibt es eine große Auswahl schöner Unterkünfte. Ob das nun ein 5-Sterne Hotel ist oder ein gemütliches Zimmer im Waibelhof oder im Haus Blanz im nahen Hindelang, die zwar keinen Wellnessbereich bieten können, dafür aber die gleiche, gesunde Allgäuer Luft und die gleichen schönen Aussichten vorm Fenster.

 
 

Sonnenalp – Gipfeltreffen für Golfer - Golfurlaub Europa (Druckansicht)