Klein kariert kommen sie daher, die Schotten.
Aber nicht wenn es um Golfplätze geht. Elitäre
Clubanlagen wie St. Andrews, Gleneagles und
Turnberry, bieten Golf vom Feinsten.
St. Andrews ist zwar nicht der älteste Platz und auch nicht der älteste Club, allerdings ist der Royal & Ancient Golf Club stets am aktivsten gewesen. Seit 1754 wacht er über die „Rules of Golf“. In 2010 werden zum 28. Mal die British Open auf dem Old Course gespielt. Kein anderer Platz ist golfhistorisch so wichtig. Jeder Golfer träumt davon, einmal im Leben auf diesem heiligen Rasen zu spielen. Hier einzulochen, ist wie ein Lotteriegewinn. Und tatsächlich gibt es Startzeiten über eine Verlosung, an der jeder teilnehmen kann. Mit ein bisschen Fortune gewinnt man das Recht gegen die Bezahlung der normalen Greenfee (ca. 120 englische Pfund) spielen zu können. Allerdings nur an Wochentagen. An Sonntagen dürfen die Einwohner von St. Andrews, und auch Touristen, auf dem Platz spazieren gehen.

Ein Trost denjenigen, die kein Glück bei der Lotterie haben und auch nicht an einem Sonntag in St. Andrews weilen: das Old Course Hotel liegt genau an der 17. Bahn, dem berühmt-berüchtigten „Road Hole“. Es ist allein schon spannend, vom Fenster die Spieler zu beobachten, wie sie versuchen, ihre Bälle an der kleinen gewölbten Steinbrücke vorbei, dem Grün anzunähern. Danach trinkt man im Jigger Pub, das seit 1850 existiert, noch ein Pint auf all die großen Golfspieler, die einst auf dem Old Course den Weg zur Unsterblichkeit beschritten haben und ruht zur Nacht unter einem Dach, wo bereits Staatsoberhäupter aus 60 Nationen gewohnt haben. Auch so können sich erhabene Gefühle einstellen. Und letztendlich verfügt das 5-Sterne-Haus mit dem Duke’s Course über einen eigenen Platz im Championship-Format, auf dem man sportlich gesehen, allemal auf seine Kosten kommt.
Der älteste Golfclub der Welt, wurde 1744 von den „Gentleman Golfers of Edinburgh“ gegründet, mit Regeln, die heute noch gültig sind. Der Name des Clubs wechselte, ebenso der Standort, bis man sich 1891 in Muirfield ansiedelte. Leider dürfen Greenfee-Spieler dort nicht an den Abschlag. Doch zum Glück gibt es auch hier ein Hotel direkt an den legendären Fairways.

Das Greywalls begrüßt seit 1948 Urlaubsgäste. Ein Haus mit nur 23 Zimmern, das große Wärme und Intimität ausstrahlt. Vor dem Dinner, das der preisgekrönte Küchenchef David Williams zubereitet, trifft man sich in der holzvertäfelten Bibliothek vor einem prasselnden Kaminfeuer oder im wunderschönen Garten zu einem Cocktail. Natürlich ist „Golf“ das Lieblingsthema. Anekdoten über die berühmten Spieler, die hier im Laufe von fünfzehn British Open genächtigt haben, machen die Runde. Und später, auf dem Zimmer im kuscheligen Laura Ashley-Ambiente, tritt man noch einmal ans Fenster, wenn hell das Mondlicht über den legendären Muirfield-Parcours scheint, einem Linksland hoch über dem Meer. Wunderschön ist der Rasen, keine Wasserhindernisse, keine riesigen Stechginsterbüsche. Ein ehrlicher und purer Platz, ganz ohne Schnickschnack. Allein die Seewinde machen ihn gefährlich. Ach wie gerne würde man hier spielen. Aber davon kann man nur träumen. Dann ausgeschlafen, macht man sich am nächsten Tag auf zu einem der Dutzend nicht viel weniger interessanten Plätze, die in einem Radius von zwanzig Minuten Fahrt zu erreichen sind.
Am nächsten gelegen ist der Gullane Golf Club, der nach dem verschlafenen Dorf benannt ist, das direkt neben Muirfield liegt. Gegründet ebenfalls schon vor Urzeiten, bietet er drei 18-Loch-Plätze, ganz zu schweigen von einem ausgezeichneten Sechs-Loch-Platz für Kinder, was so ziemlich genau zusammenfasst, worum es in diesem Dorf geht.
Man ist verrückt nach Golf!
Die meisten Leute, denen man hier begegnet, tragen Golfschläger in der Hand. Wohl am meisten begehrt, sind die Abschlagszeiten für Gullane Number One, dessen siebtes Loch hoch auf dem Hügel liegt, mit Ausblicken auf die grünen Fairways von Muirfield, das wunderbare Edinburgh, ja bis zum Kingdom of Fife. Dort liegt das Gleneagles. Ebenfalls ein Name, den man einem echten Golfer nicht erklären muss.

Seit 1924 zählt das Gleneagles Hotel zum Besten, was der alte Kontinent an Golf-Resorts zu bieten hat. Ob bei Reiten, Tennis, Tontauben-Schießen, Offroad-Driving, Jagd und Falknerei oder bei diversen Runden auf einem der drei 18-Löcher-Resort-Kurse – langweilig wird es hier nie. Auf dem von Jack Nicklaus nach amerikanischem Muster geplanten PGA Centenary Course, soll 2014 gar der Ryder Cup stattfinden. Landschaftlich besonders schön, sind die beiden altehrwürdigen Plätze King’s- und Queen’s-Kurs. James Braid hat sie behutsam in die spektakuläre Hügellandschaft gebettet. Beide 18-Löcher-Anlagen wurde schon zehn Jahre vor der Fertigstellung des Hotels ihrer Bestimmung übergeben, da sich der Bau des schlossähnlichen Anwesens durch den Ausbruch des ersten Weltkriegs verzögerte. Ihr stolzes Alter sieht man den trickreichen Löchern jedoch nicht an.

Wenn dann nach einem sportlichen Tag der Appetit groß ist - der “English Tea” auf Gleneagles gilt als typischster in ganz Schottland. Auch beim Dinner muss man sich keineswegs mit dem schottischen Nationalgericht „Haggis“ begnügen, von dem böse Zungen behaupten, es würde aus Schafsinnereien, alten Geschirrtüchern und Zeitungen gemacht. Ganz im Gegenteil: in vier Restaurants wird feinste Küche geboten, unter anderem von Küchenchef Andrew Fairlie, der als Inhaber von zwei Michelin Sternen zu Großbritanniens kulinarischer Elite zählt.
Verlassen wir den Osten. Auch im Westen Schottlands wurde schon früh Golf gespielt. Auf der Fahrt dorthin lohnt sich ein Abstecher nach Glasgow. Die schönste viktorianische Stadt Großbritanniens bietet atemberaubende Architektur und wird in Sachen „shopping“ in Großbritannien nur noch von London übertroffen. Kaschmir, keltischer Schmuck, Schals im Schottenkaro und Kilts sind die richtigen Mitbringsel für zu Hause.

Im West End befindet sich in einer Häuserzeile von 1886 das Hotel du Vin, eine der renommiertesten Adressen Glasgows. Obwohl das Einchecken noch mit einem Whisky in der Hand stattfindet, dreht sich im Hotel du Vin alles um erlesene Weine, serviert zu ebensolchen Speisen. Selbst in den großen geschmackvollen Zimmern, von denen keines wie das andere aussieht, hängt irgendwo ein Bild mit einem Weinmotiv. Doch das Stadthotel hat auch an die Golfer gedacht. Neben der Zimmertür stehen Putter und Bälle zum Üben für den nächsten großartigen Kurs.
Der liegt in Turnberry, dem letzten Ziel auf dieser Reise. Bereits 1906 wurde hier das wohl erste Golfresort der Welt eröffnet. Drei Jahre älter noch als das Hotel, ist der Ailsa Course, auf dem erstmals 1977 die Championship Open ausgetragen wurden. Die Gründe für die späte Berufung waren zwei Weltkriege, in denen der Golfplatz als Luftwaffenstützpunkt fungierte. Asphaltierte Start- und Landebahnen - zwar versteckt hinter Stechginsterhecken und abseits der Fairways - erinnern noch heute daran.
Mit Kintyre gesellte sich 2001 ein weiterer Golfplatz dazu, doch Favorit ist immer noch Ailsa, bei dem es bereits bei den ersten drei Löchern richtig zur Sache geht. Vor allem, wenn der Wind vom Meer bläst, aus dem eine runde Felseninsel herausragt, die dem Kurs seinen Namen gab und von dem die Anwohner sagen: „Wenn du den Ailsa Craig sehen kannst, wird es regnen. Wenn du ihn nicht sehen kannst, dann regnet es“.
Doch ganz so schlimm ist es nicht mit dem Wetter in Schottland. Oft genug strahlt die Sonne über den Golfplätzen und taucht sie in goldenes Licht, das leuchtet wie ein echter schottischer Malt Whisky, mit dem alle hier erwähnten Hotels bestens ausgestattet sind.
Golf- und Gourmet-Reise nach Schottland: info@golf-reisen.de
Schottland liebt man für seine Natur, seine Geschichte, seine Bewohner und vor allem für seine Golfplätze. Dass das Land auch für Feinschmecker die Reise lohnt, wissen nur Eingeweihte. Wer die genussvollste Seite Nord-Großbritanniens entdecken will, beginnt am besten in einem der zahlreichen kleinen und großen Luxushotels des Landes. Gerne stellen wir Ihnen eine individuelle Golf- und Gourmet-Reise zusammen.
Übernachtung Gleneagles Hotel ab 210 €/Person. Drei-Gänge-Menü ab 58 €. Übernachtung Inverlochy Castle ab 160 €/Person. Fünf-Gänge-Menü ab 70 €. Übernachtung Boath House ab 140 €/Person. Sechs-Gänge-Menü ab 72 €. Übernachtung Knockinaam Lodge ab 190 €/Person. Drei-Gänge-Menü ab 55 €.
Sie haben die Wahl zwischen 23 der besten Luxushotels in Schottland. Zu ihren Mitgliedern zählen vier international renommierte Golfresorts, ein Schlosshotel, welches unlängst zum besten in Europa gewählt wurde, sechs herausragende Innenstadt-Hotels und das einzige mit fünf roten AA-Sternen ausgezeichnete Hotel in Edinburgh. Außerdem ein Schlosshotel mit Wellness-Center, eine Auswahl an gut versteckten Landhaus-Hotels, ein Luxuszug, eines der kleinsten Kreuzfahrtschiffe der Welt, sowie zwei Häuser zur Exklusivnutzung und drei Hotels in atemberaubender Küstenlage. Wir versprechen Ihnen ein einmaliges Schottlanderlebnis – eine typisch schottische Kombination aus unberührter Natur, Tradition, Romantik, feinster Küche und beispielloser Gastfreundschaf
Das Schottland-Klischee des kontinentalen Europäers sieht so aus: Burgen, Whisky, raues Klima, bezaubernde Landschaften, berühmte Golfplätze, freundliche Menschen. Hervorragende Küche zählt gemeinhin nicht dazu.
Doch es gibt eine hierzulande wenig bekannte kulinarische Tradition in Schottland. Es ist die Küche, wie sie in den Jagdzimmern herrschaftlicher Landsitze und in den Salons opulenter Stadthäuser geschätzt wird. Eine Küche der Oberschicht. Es ist eine Kochkunst, die von der kontinentaleuropäischen gar nicht so verschieden ist. Sie lebt von erstklassigen Zutaten, deren natürlicher Geschmack so wenig wie möglich überdeckt wird. Die besten Stücke von Rind, Lamm, Reh, Schwein oder Fisch werden oft einfach im Ofen gegart und mit allenfalls milden, auf keinen Fall dominanten Soßen serviert.
Die verwendeten Zutaten spiegeln die geografische Vielfalt des Landes wider. Aus dem Hochland stammt das „Aberdeen Angus“, eine der besten Rinderzüchtungen der Welt. Aus den kalten Gewässern der Nordsee kommen Steinbutt, Scholle, Seezunge und Heilbutt. Aus den vom Golfstrom erwärmten Fischgründen der Westküste Krustentiere, Hummer, Krabben, Muscheln und Scampi. Und aus den kristallklaren Flüssen Lachs und Forelle von berühmter Qualität.
Wer vor Ort erleben will, was die führenden Köche des Landes aus diesen Zutaten machen – und wer es sich leisten kann –, steigt am besten in einem der zahlreichen, exzellenten Luxushotels ab. Fast immer zählen die Küchenchefs der Restaurants dieser Häuser zu den besten in ganz Schottland.
An der Spitze steht natürlich das Restaurant Andrew Fairlie des namensgebenden Spitzenkochs im legendären Gleneagles Hotel. Es ist das einzige Restaurant in Schottland, das zwei Michelin-Sterne trägt. Daneben bietet Schottland insgesamt 13 Restaurants mit einem Michelin-Stern. Drei davon sind: Inverlochy Castle, Boath House und Knockinaam Lodge. Diese Hotels sind, wie auch das Gleneagles, übrigens nicht nur wegen ihrer Küche die Reise wert, sondern auch, weil hier Geschichte, Ambiente und kulinarischer Genuss zu einem ganz eigenen, typisch schottischen Erlebnis verschmelzen. Und selbstverständlich hat jedes dieser Häuser herrlich Golfplätze vor der Tür.
Das Gleneagles etwa ist ein 5-Sterne-Luxushotel in der Nähe der Ortschaft Auchterarder, etwa eine Stunde von Edinburgh entfernt, und bietet die Möglichkeit, auf drei Plätzen zu spielen, die zu den besten der Welt zählen. Neben der Herausforderung von King's, dem stillen Reiz von Queen's und dem unvergesslichen Wee Course (neun Löcher) gibt es den von Jack Nicklaus entworfenen, einzigartigen PGA Centenary Course. Das 1924 im Stil eines französischen Châteaus errichtete Hotel, liegt inmitten eines malerischen, fast 350 Hektar großen Anwesens. Wer in diesem prächtigen Haus bei Andrew Fairlie zu Gast ist, genießt nicht nur schottische Küche mit starken französischen Einflüssen, sondern spürt dabei auch den Verve der Goldenen Zwanziger wie an kaum einem anderen Ort in Schottland.
Noch etwas weiter zurück versetzt, fühlt man sich im Inverlochy Castle. Das romantische Fünf-Sterne-Schlosshotel in idyllischer Landschaft in der Nähe von Fort William stammt aus dem Jahr 1863 und begeisterte bereits die englische Königin Victoria I., die 1873 hierher kam, um abseits des Londoner Trubels in perfekter Ruhe zu zeichnen und zu malen. Ölgemälde, Himmelbetten, Deckenmalerei, schwere Kristallleuchter, prunkvolle Salons: Alles im Schloss beschwört eine große, längst vergange Epoche herauf. Zum Diner wird in eines der drei Speisezimmer gebeten. Man sitzt umgeben von wertvollen Möbeln, die der König von Norwegen einst als Geschenk machte, blickt hinaus in die verzauberte Highland-Landschaft und lässt seinen Gaumen spüren, wofür das Restaurant einen Michelin-Stern und drei rote Rosetten der britischen Automobil Association erhalten hat. Küchenchef Philip Carnegie bezeichnet seinen Stil als „moderne britische Küche“. Die Zutaten sind unverkennbar schottisch: Krabben von der Isle of Sky, Garnelen aus Loch Linnhe – einer Meeresbucht in der Nähe des Hotels –, Steinbutt und Seebarsch, Wild und Fasan. Zur Verdauung empfiehlt sich dann eine Runde auf dem kniffligen 18-Loch Platz des Fort William Golf Clubs. Doch Sie werden nicht nur Gefallen daran finden, dass der Platz Sie auf die Probe stellt; Sie werden auch den Reiz und die Herrlichkeit der Landschaft um Lochaber genießen.
Weiter nördlich, in Auldearn, einem kleinen Dorf unweit von Inverness, findet man das Boath House. Das kleine Landhaushotel steht inmitten eines acht Hektar großen, liebevoll gestalteten Landschaftsgartens mit Wiesen, Wäldchen, Wasserläufen, verschlungenen Wegen und sonnigen Sitzecken. Mehr als 30 Golfplätze sind weniger als eine Autostunde vom Hotel entfernt, darunter auch Royal Dornoch in Sutherland. Als die heutigen Eigentümer, Don und Wendy Matheson, das historische Anwesen Anfang der 1990er Jahre entdeckten, war es vom Verfall bedroht. Erst seit 1997, nach jahrelanger und aufwendiger Restaurierung des Gebäudes – Baujahr 1825 – und seiner Außenanlagen, wird das Haus als Hotel betrieben und ist heute mit seinen nur fünf Zimmern und drei Suiten ein beliebtes Hideaway für Ruhe suchende Gäste. Das Restaurant gilt als eines der zehn besten in ganz Schottland, was vor allem Küchenchef Charlie Lockley zu verdanken ist, der eine Leidenschaft für Slow-Food hat, sowie für die Verwendung von regionalen und biologisch angebauten Zutaten. Der Küchengarten des Hotels spendet Früchte, Kräuter und Gemüse für seine preisgekrönten Gerichte. Auch der Honig kommt aus eigener Produktion. Fisch und Meeresfrüchte werden täglich fangfrisch von Fischern der Westküste geliefert. Fleisch und Käse stammen von lokalen, biologisch landwirtschaftenden Erzeugern. Als charakteristisch für Lockleys Stil gilt die Verwendung von Wild und wild wachsenden Zutaten sowie deren traditionelle Zubereitung. 2009 ging Lockley bei den Scottish Chef Awards, dem prestigeträchtigsten Wettbewerb für Schottlands Spitzenköche, in der Kategorie „Scottish Chef of the Year“ als Gewinner hervor.
Eine ebenfalls preisgekrönte Küche findet man ganz im Süden Schottlands, an einem einsamen Küstenabschnitt im Bezirk „Dumfries and Galloway“, wo 32 Golfplätze zur Auswahl stehen, darunter der beliebte Solway Links. Mittendrin liegt die Knockinaam Lodge, ein elegantes, viktorianisches Landhaus aus dem Jahr 1869, das einst von Lady Hunter-Blair als Ausgangspunkt für die Jagdausflüge der englischen High Society erbaut wurde. Zu den berühmtesten Gästen des Hotels zählen Sir Winston Churchill und General Eisenhower, die sich ein Jahr vor Ende des Zweiten Weltkrieges hier aufhielten um, wie man vermutet, die Landung der Alliierten in der Normandie vorzubereiten. Auch in der Literatur hat das Haus seinen Platz gefunden. Es spielt eine kleine Rolle im 1915 erschienen Kriminalroman „Die neununddreißig Stufen“ des schottischen Schriftstellers John Buchan, ein Stoff, der mehrmals verfilmt wurde. Die berühmteste Adaption stammt von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1935. Mit seinen neun Zimmern ist Knockinaam, wie auch das Boath House, eines der kleinsten Luxushotels des Landes. Und auch hier hat es stets talentierte Küchenchefs gegeben, die dem Hotelrestaurant mit Kreativität und Hingabe überregionale Strahlkraft verliehen haben. Bereits seit 1988 trägt das Restaurant des Knockinaam einen Michelin-Stern – so lange wie kaum ein anderes Gourmetlokal in Schottland. Der Hüter des Sterns ist seit 1994 Tony Pierce. Vor seinem Engagement im Knockinaam war der heutige Chefkoch bereits im Gleneagles und im Inverlochy Castle tätig. Seine Gerichte sind kunstvolle und minimalistische Präsentationen lokaler Spezialitäten. Man fragt sich, was einen Koch von Pierce’ Kaliber in einem kleinen, abgelegenen, wenn auch luxuriösen Landhotel hält. Wer einmal ein Diner im Knockinaam erlebt hat, hat einen Verdacht: Es muss die Landschaft sein. Diese Zutat gibt es nur hier.
Informationen zum Land:
VisitBritain, Berlin
www.visitbritain.com
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