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Golfurlaub Europa

 

Spanien
LasLomasVillageIm „Guiness Buch der Rekorde“ ist vermerkt, dass der Schweizer Otto Bucher mit 99 Jahren und 244 Tagen bisher der älteste Spieler mit einem „hole-in-one“ war. Dieses Kunststück gelang ihm 1983 am 12. Loch, einem 110 Meter langen Par 3 des Südkurses vom La Manga Club in Spanien.

Doch bitte denken Sie jetzt nicht, dass La Manga ein Club für alte Herren sei. Ganz im Gegenteil, abends wird dort in der Bar schon mal auf dem Piano getanzt und in der Diskothek feiert das Jungvolk. Doch egal ob jung oder jung geblieben - in jedem Fall sollte man sportbegeistert sein, wenn man im La Manga Urlaub macht.

La Manga-Club

Das 566 Hektar große Sportparadies im Südosten Spaniens, liegt eingebettet in die sanfte Hüßgellandschaft Murcias, die hier das Mittelmeer vom Binnenmeer Mar Menor trennt. Ein Tenniszentrum mit 28 Plätzen und unterschiedlichen Belägen wartet auf eifrige Cracks. Fitness-Center, Reitsportanlage, Go Kart-Bahn, Paddle Tennis, Squash Center, Bowling Bahnen und vieles mehr gehört zur Einrichtung. Wassersport wird ganz groß geschrieben. Auf acht Fußballfeldern bereiten sich europäische Mannschaften regelmäßig auf die Saison vor. Drei Meisterschafts-Golfplätze, auf denen mehrmals die Spanish Open und zahlreiche nationale Turniere ausgetragen wurden, das sind Einrichtungen, die  Urlaubsgäste zu schätzen wissen.

Außerdem spielt das herrliche Wetter eine große Rolle. „Cálida“ bedeutet warm. Und tatsächlich scheint an der Costa Cálida beinahe an 365 Tagen im Jahr die Sonne. Durch die Berge vor rauhen Winden geschützt, ist der Landstrich besonders fruchtbar und gilt als Obst- und Gemüsegarten Europas. „Wo so herrlich Orangen und Zitronen gedeihen, ist das Klima genau richtig für Golfer“, sagte sich Gregory Peters, ein amerikanischer Multimillionär, als er 1969 seinen Urlaub hier verbrachte. „Die Sonne scheint von einem Himmel, der mit dem Blau des Mar Menor um die Wette leuchtet. Das Land ist bedeckt mit Bäumen, die voller Oliven und Früchte hängen. Die ganze Gegend strahlt Heiterkeit und Lebensfreude aus.“

Peters liebte diesen Teil von Spanien und vor allen Dingen liebte er Golf. Schon bald gab er seinem Traum Konturen und kaufte 1971 ein Stück Land, größer noch als Monaco und begann mit dem Bau von La Manga. Zuerst wurden 3.000 Palmen gepflanzt, 14 Seen angelegt und 14 Kilometer Straße, die ersten beiden 18-Löcher Golfplätze, das Clubhaus und die ersten Bungalows gebaut. Im Oktober 1972 wurde La Manga Golf und Country Club mit einem Turnier offiziell eröffnet und schnell entwickelte es sich zu einem der exklusivsten Golfresorts in Europa.

LaManga/PrincipeFelipe

Zentrum und Herzstück des Resorts, ist das im andalusischen Stil erbaute 5-Sterne Hotel Principe Felipe. Drum herum gruppieren die Golfakademie mit einem wunderschönen Pitch & Putt-Platz, kleine Siedlungen mit Ferienappartements und Privatvillen, Straßencafes, Restaurants, Banken, kleinen Läden für den täglichen Bedarf und natürlich die Golfplätze.

LaManga/South Course

Der Südkurs stammt ursprünglich aus der Feder von Robert Putman, 1992 wurde er von Arnold Palmer überarbeitet. Palmer hatte den flachen und langen Platz bereits 1975 kennen gelernt, als er mit einem spektakulären Eagle am 18. Loch die Spanish Open gewann, die seitdem mehrmals hier ausgetragen wurde.

LaManga/NorthCourse

Ebenfalls von Putmann entworfen, wurde der Nordkurs im Mai 2001 neu gestaltet. Hügelige Fairways geben ihm ein völlig anderes Layout als seinem südlichen Nachbarn. Schluchten, Gräben und auf der zweiten Platzhälfte verschärfte Wasserhindernisse, verlangen die volle Konzentration des Spielers.

LaManga/WestCourse

Im Charakter nochmals ganz anders, ist der von Dave Thomas konzipierte Westkurs, der umgeben von Pinienwald ebenfalls in einem sehr bewegten Gelände liegt. Mit teilweise blinden Abschlägen und engen Fairways auf der ersten Hälfte, ist er absolut eine Herausforderung. Weitere Gefahren sind die „Barrancas“ - meist ausgetrocknete Wasserläufe - starke Schräglagen und erhöhte Grüns. Die Belohnung kommt zum Schluss: Loch 18 bietet ein grandioses Finale. Von einem 50 Meter hohen Abschlag hat man das Gefühl, der Ball könnte bis zum weit entfernten Horizont fliegen. Der mehrfache Formel-I-Weltmeister Nigel Mansell, der innerhalb der Anlage ein Eigenheim besitzt, kommt darüber regelmäßig ins Schwärmen: „Alle drei Plätze sind fantastisch“, begeistert er sich, „doch Loch 18 vom Westkurs ist eindeutig mein Favorit.“

Buchungsanfragen: info@golf-reisen.de

 

 
 

La Manga: Golf Olé an der Costa Cálida - Golfurlaub Europa (Druckansicht)