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Golfurlaub Europa

 

Portugal

Pena_Palace_SintraBereits 2007 wurde die "Lisboa Golf Coast" als beste Golfregion Europas mit dem IAGTO Award ausgezeichnet und nun Lissabon als schönstes Reiseziel Europas und das Praia d’El Rey Marriott Golf & Beach Resort mit dem ersten Platz in der Kategorie „Bestes Golf & Freizeit Resort“ Europas mit den World Travel Awards. Sie gelten als die „Oscars der Tourismusindustrie“.

Die mehr als 20 Golfplätze an der Costa Lisboa spiegeln die landschaftliche Vielfalt der Region wider und bestechen durch ihre Nähe zur portugiesischen Hauptstadt.

Eukalyptusbäume verströmen ihren Duft, wogendes Schilf und windschiefe Plantanen säumen die Straßen. Hochherrschaftliche Landsitze verbergen sich hinter Dornröschenmauern. An wellengepeitschten Stränden finden Weltmeisterschaften im Surfen statt, die wogende Gischt sorgt für das Salz auf unserer Haut.

pena_palace

Elegante Badeorte wie Estoril und Cascais bieten erstklassige Hotels und ein spritziges Nachtleben. Zum Landesinnern hin erheben sich dicht bewaldete Hügel, die alte Königstadt Sintra umschließend, die für Lord Byron ein „glorreiches Eden“ war. Lebensmüde und auf der Suche nach dem ultimativen Kick brach er bei ihrem Anblick in poetische Verzückung aus: „…das sicher bezauberndste Städtchen Europas, mit Schönheiten jeder Art, künstlichen und natürlichen: Gärten und Palästen…“.

Wendet man sich weiter nördlich, gelangt man durch jenen lichtdurchfluteten Landstrich, der Meeresküste und Feldlandschaften vereint, der gesprenkelt ist mit mittelalterlichem Kirchen, Klöstern, Festungen, römischen Aquädukten und weißen Dörfern. Blühende Wiesen, Korkeichenwälder und Weingärten schmücken Berg und Tal, bis hoch nach Torre Vendras, Rio Major und dem pittoresken Städtchen Óbidos, das umschlungen von einer Stadtmauer auf einem Hügel trohnt, den Landstrich westlich des Tejo-Flusses überblickend, der immer noch eine magische Anziehungskraft besitzt. Wer sich von der Hauptstadt Portugals lösen kann, findet an der Costa Lisboa herrliche Ecken und mehr als zwanzig ebensolcher Golfplätze.

GC Estoril

Die 18 Löcher des Estóril Palácio Golf Course wurden bereits 1945 von Mackenzie Ross angelegt und waren seit dieser Zeit mehrmals Schauplatz der Portugal Open und vieler Champions. Ursprünglich für die oberen Zehntausend Lissabons gebaut, die gerne im Hotel Palácio residierten, bietet der nur 5.238 Meter lange Platz herrliche Ausblicke aufs Meer und die Sintra-Berge. Doch hügelig, mit vielen Kiefern- und Eukalyptusbäumen sowie teils auf die Fairways gepflanzten Schirmpinien, erfordert er eine sehr gute Taktik und Präzision.

Quinta_da_Marinha

Das gilt auch für das Spiel im Quinta da Marinha & Villas Golf Resort, das im Nachbarort Cascais, inmitten eines mehr als 100 Hektar großen Naturparks liegt. Weit über die Anlage sind Hotel, Bungalows, Health Club, Tennisplätze und Swimmingpools verteilt, um die sich die Fairways fast bis zur Atlantikküste schlängeln aber auch durch einen Pinienwald, dem ehemaligen Jagdgebiet des Königshauses. Viele Bunker, Wasserhindernisse und ondulierte Grüns lassen Robert Trent Jones Senior als Architekten erkennen,  der die Bahnen wunderschön in die vorhandene Landschaft integriert hat.

Pena_Palace_Sintra

Der nächste großartige Golfplatz, liegt zu Füßen der Serra de Sintra, auf dessen Höhen der königliche „Palacio de Pena“ wacht. „Das achte Weltwunder!“ staunen die Reisenden. Die Region war schon vor langer Zeit bevorzugtes Feriengebiet der Reichen und Adligen des Landes. Sie bauten ihre prächtigen Residenzen ganz in der Nähe des Klosters Penha Longa, das seit dem 14. Jahrhundert vom Orden des Heiligen Hieronymus bewohnt wurde. Vielleicht fühlte sich die Hautevolee in dieser Nachbarschaft dem Himmel  ein Stückchen näher. Den Mönchen aber, die sich der Keuschheit, Frömmigkeit, Demut und Selbstlosigkeit unterworfen hatten, mag das prachtvolle Leben um sie herum verschwenderisch vorgekommen sein. Wie auch immer! Die Mönche mussten 1834 Portugal verlassen, das Kloster fiel in adligen Besitz, bis es 1988 in eine Ferienanlage umgewandelt wurde. Ende 2003 wurde das Penha Longa Hotel & Golf Resort von der Ritz-Carlton Hotel Company übernommen, die sofort mit einem 20 Millionen Euro-Budget eine umfassende Renovierung startete. Die ehemals plüschigen Zimmer präsentieren sich heute in einem modernen Design mit ausgeprägtem Wohlfühlcharakter. Flachbildschirme und High-Speed-Internetanschlüsse sind genauso Standard, wie Balkone oder Terrassen, die herrliche Aussichten auf die Landschaft des Naturparks und das satte Grün der beiden Golfplätze bieten, für die Robert Trent Jones Jr. zeichnet und die von Profis zu den besten Anlagen Portugals zählen.

Penha_Longa

Ein großzügiges hügeliges Gelände mit weiten, ondulierten Fairways, die an Seen,  markanten Pinien und Granitfelsen vorbeiführen sowie an historischen Monumenten aus dem 14. und 16. Jahrhundert. Die größte Herausforderung wartet am 16. Fairway, mit einer 402 Meter langen Berg- und Talbahn. Wer es weniger aufregend mag, der findet im ebenso gelungenen 9-Loch Monastery-Platz eine leichtere Alternative, mit faszinierenden Ausblicken auf den Penha-Longa-Felsen und das Kloster.

Zum Abschluss unserer Tour, zieht es uns in den Nordwesten von Lissabon, in die Region die Oeste heißt, um ein paar sonnige Tage am Strand zu verbringen und natürlich den Golfplatz zu spielen, der von „Golf World“ unter die 100 besten Plätze der Welt gezählt wurde. Das Magazin bezeichnete Praia D’El Rey „als portugiesisches Juwel“ und bescheinigte ihm einen „fabelhaften Parcours“. Vier Bahnen laufen direkt entlang der beeindruckenden Meereskulisse, sechs weitere verwöhnen mit grandiosen Ausblicken auf die Berlenga-Inseln, einige führen teilweise durch Pinienwälder.

Praia_del_Rey

Architekt Cabell B. Robinson hat den Platz gekonnt designed, mit manchmal „blinden Abschlägen“, weiten  Fairways, großen und schnellen Grüns - eine echte Herausforderung. Das  „Hole in one“ gibt es dann doch noch zum Abschluss - zumindest als Massage im Luxus-Spa des Praia D’El Rey Marriott Beach & Golf Resort.

Bom_Succeso

Ein weiterer Top-Platz wurde hier Ende 2008 eröffnet. „Ein Golfresort, das Maßstäbe setzt“, sagt Rui Garca Mouras, einer der Vorstände des Projekts. „Bom Sucesso haben wir den neuen Platz genannt, weil er zum Erfolg geradezu verdammt ist.“ Eukalyptus und Steineichen begleiten die 18 leicht gegen den Hang geneigten Bahnen, deren Layout aus der Feder des berühmten Golfplatz-Designers Donald Steel stammt und die sich harmonisch in eine 5-Sterne-Ferienanlage einschmiegen. Damit, und mit drei weiteren geplanten Anlagen rund um das Bilderbuchstädtchen Óbidos sowie einem halben Dutzend in der Region, mausert sich der Großraum Lissabon zu einer echten Alternative zur Algarve.

 


 
 

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